Ausgepackt: Erster Eindruck vom Samsung Galaxy S

Manche haben es vielleicht schon bei Twitter mitbekommen: Ich habe dank O2 Business und Flexibles Büro die kommenden Wochen die Möglichkeit ein Samsung Galaxy S auf Herz un Nieren zu testen. Ich werde es also abwechselnd mit dem Apple iPhone 4 immer mal wieder im Einsatz haben und schauen, wie es sich im Vergleich zum HTC Desire schlägt. Der erste Eindruck ist durchaus positiv, eine wirklich gelungene Verpackung hat Samsung dieses Mal entworfen, welche im Gegensatz zu bisherigen Verpackungen von Samsung sehr minimalistisch und nicht zu bunt gehalten ist. Hat man die Box geöffnet kann man direkt auf das recht große Galaxy S schauen, nimmt man es jedoch aus der Verpackung wundert man sich bei dieser Größe sofort über das angenehme Gewicht. Auch nach Einsetzen des Akkus liegt der Androide wunderbar in der Hand, dafür muss man sich auf der anderen Seite jedoch mit sehr viel Plastik zufrieden geben. Das Galaxy S wirkt jedoch keineswegs billig und die Verarbeitung ist wie von Samsung gewohnt ausgezeichnet, es gibt kein knarzen oder wackelnde Teile.

Auf die Oberfläche TouchWiz 3.0 möchte ich an dieser Stelle noch nicht eingehen. Sie hat ihre Vor- und Nachteile, die ich in den kommenden Wochen erst genauer beobachten werde. Man wird jedoch den Eindruck nicht los, dass alles ein bisschen “billig” wirkt, HTC Sense konnte hier auf Anhieb mehr überzeugen. Durch den wirklich starken Eingriff ins System läuft man beim Galaxy S außerdem Gefahr auf kommende Updates von Android ewig warten zu müssen, vor allem wenn dann auch noch ein Netzbetreiber vorher seine Tests durchführt. Das Testgerät läuft mit Android 2.1, Android 2.2 (Froyo) soll jedoch erst im September folgen.

Zusammengefasst kann man vorerst sagen, dass vor allem das Display und Gewicht des Smartphone sofort überzeugen können, es wirkt jedoch durch den Einsatz von sehr viel Plastik nicht unbedingt hochwertig und auch TouchWiz ist für Android nicht unbedingt ein Vorteil. Als Prozessorleistung spendiert Samsung dem Galaxy S ein Gigahertz und der interne Speicher beträgt 8 Gigabyte. Man kann den Speicher jedoch ohne Probleme um 32 GB mit einer entsprechenden Speicherkarte erweitern. Bilder gibt es in einer Auflösung von 5 Megapixel und Videos kann man in HD (720p) aufnehmen. Grpßer Nachteil beim I9000 ist jedoch der fehlende Blitz, nicht mal eine normale LED hat Samsung dem Gerät spendiert. Mehr Informationen gibt es dann in weiteren Berichten, ansonsten könnt ihr euch auch die ansprechende Homepage des Samsung Galaxy S alias I9000 anschauen. Bei Amazon ist das Galaxy S im Moment übrigens für akzeptable 440,- Euro zu haben, das sind 40 Euro weniger als beim HTC Desire.

Ausgepackt: Samsung Galaxy S mit Android 2.1 und TouchWiz 3.0


GravatarGeschrieben von: Oliver. Student, Gründer und regelmäßiger Autor von SmartphoneArea.de mit großem Interesse an Smartphones und den passenden Gadgets.

3 Antworten zu “Ausgepackt: Erster Eindruck vom Samsung Galaxy S”

  1. CwMbest sagt:

    Glückspilz :P
    Ich finde das Galaxy S echt den Hammer- auf TouchWiz und Plastik. Wenn man einen alternativen Launcher (Launcher Pro ist sehr gut) verwendet, dürften die Icons weg sein und das ganze sieht einfach nicht mehr so iPhone Like ist. Aber technisch kann man nicht meckern -55,5 FPS im Benchmark schafft nicht mal das Iphone 4 xD

  2. hazzard sagt:

    ich finde es echt schade das sie in deutschland nicht auch die unterschiedlichen varianten des galaxy s rausbringen. besonders das fascinate und das epic hätten mich interessiert, da beide über eine led verfügen und das epic sogar über eine hardwaretastatur. ich finde es einfach schwachsinn an so ein spitzen gerät keine led zu verbauen, genau aus diesem grund habe ich auch nicht auf das galaxy s gewartet und mir das desire gekauft, ich finde das ist einfach in der heutigen zeit standard, auch wenn ich vielleicht nicht soviele fotos bei nacht mache, möchte ich doch gerne mal das ein oder andere pic in einer kneipe, disco oder in der dämmerung schießen und ohne led sieht man da einfach nicht mehr viel, da sind mir selbst überbelichtete aufnahmen lieber als eine dunkle auf der man nicht erkennen kann. es wäre jedenfalls toll wenn du beim test der ja sicherlich bald folgen wird mal auch ein paar nachtaufnahmen zeigst, denn genau das wird auf den meisten seiten immer weggeschwiegen. ich finde es jedenfalls ziemlich schade da es echt ein topgerät ist und mir auch das neue touchwiz teilweise sehr gefällt, da es über viele funktionen verfügt die ich bei manch anderen launchern vermisse.

    freue mich jedenfalls auf den test ;-)

    • Oliver sagt:

      Werde gerne ein paar Bilder im Dunkeln machen, aber ich gebe die vollkommen Recht: Es ist schade, dass es zumindest nicht das Epic mit Hardwaretastatur gibt, man hat mir bei Samsung auch zugesichert, dass dieses vorerst nicht für Deutschland geplant sei. Wundert mich ehrlich gesagt, da das Milestone wunderbar geht und es ansonsten keinen Androiden mit Tastatur gibt, dieser aber von sehr vielen Nachgefragt wird.

      Ich denke die Lücke wird HTC schließen, wenn sie in ein paar Wochen das “Desire” mit Tastatur vorstellen.

  3. [...] zeigen. Meinen ersten Eindruck inklusive einiger Auspack- und Vergleichsbilder gibt es übrigens hier. Als Vergleich habe ich in den letzten Tagen unter anderem das HTC Desire und das iPhone 4 genutzt. [...]

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