Zuerst etwas, dass eigentlich NICHT in diesen Bericht gehört -- ABER wir haben hiermit feierlich den 1000ten Bericht online gestellt seitdem smartphonearea.de existiert (in knapp 3 Monaten ein Jahr). Je nach Antwort des einen oder andren Förderer gibt es in 1-2 Tagen ein Gewinnspiel das mit ordentlich Hard- und Software für viele glückliche Gewinner aufwartet.
Nun aber zum Test der Kodak Z1015 IS. In der vergangenen Zeit hatte ich die Möglichkeit, die teilweise sehr guten Kameras diverser Smartphones zu testen und bin begeistert was vor allem die Symbian Smartphones wie das Sony Ericsson Satio, Vivaz oder das Samsung i8910HD an Qualität aus ihren “kleinen” Kameras herausholen. Weder Android-Smartphones, noch die Palm Geräte oder gar das iPhone sind mit der Qualität zu vergleichen. Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einer guten Bridge-Kamera um mit dieser auch die Fotos für die Reviews hier etc. zu fotografieren. Von Kodak/Ketchum bekam ich zu diesem Zwecke die Bridge-Kamera Z1015 IS zum Testen geschickt.
Lieferumfang
- Li-Ion Akku (Klic-8000)-Akku
- USB-Anschlusskabel
- Audio/Video-Kabel
- Objektivdeckel
- Einsatz für optionale Kamera- und Drucker-Stationen
- Tragegurt
- Software Kodak EasyShare für Windows (XP/oder höher) und für OSX
Technische Daten
- Auflösung 3.648 x 2.736, 2.592 x 1.944, 2.048 x 1.536 und 1.280 x 960 Bildpunkte
- Farbtiefe 24 Bit (16,7 Millionen Farben)
- Sensor 1/2,33″ CCD-Chip mit 10.000.000 Bildpunkten
- Dateiformat RAW, JPEG (.jpg) oder QuickTime-Movie
- Speicherung nach DCF-Standard ja
- DPOF-Unterstützung ja (EXIF 2.21)
- Speicherung druckrelevanter Aufnahmeeinstellungen Exif Print (EXIF 2.21)
- Unterstützte Direkt-Druck-Verfahren PictBridge / Kodak EasyShare Printerdocks / Image Link
- Flash-Speicher intern 47,5 MByte
- Wechselspeicher- Kompatibilität SD Card (SDHC-kompatibel)
- Verbindung zum Computer USB-Schnittstelle (Version 2.0 Hi-Speed)
- Sonstige Anschlüsse Anschluss für Netzgerät, Audioausgang, Anschluss für Kamera- und Printerdocks
- Stromversorgung 1 x Lithiumionen-Akku, Kamera-spezifisch Typ: KLIC-8000
- Netzgerät optional
Ausstattung
- Wechselobjektivfassung nein
- Brennweite entsprechend 35-mm-Kleinbildformat 15-fach Zoom, 28 bis 420 mm, zusätzliches digitales 5-fach Zoom
- Filtergewinde k. A.
- Schärfebereich 70 cm bis unendlich (Weitwinkel)
- 250 cm bis unendlich (Tele)
- Scharfstellung Autofokus und manueller Fokus
- Nahaufnahmen/Makro 10 cm bis 100 cm (Weitwinkel) und 70 cm bis 350 cm (Tele)
- Lichtempfindlichkeit ISO 80-1600 (automatisch)
- ISO 80/100/200/400/800/1600 (manuell)
- Belichtungssteuerung Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuelle Belichtung
- Verschluss mechanisch und elektronisch (Kombination)
- Belichtungszeiten 1/1.000 s bis 16 s (automatisch)
- Blenden F3,5 (Weitwinkel) und F5,4 (Tele)
- Manuelle Belichtungskorrektur +/- 2 in 1/3 Stufen
- Sucher LCD-Monitor und LCD-Farbsucher (elektronischer Videosucher mit 230.000 Bildpunkten und 100% Sichtfeld)
- LCD-Monitor 3″ TFT-LCD-Monitor mit 230.000 Bildpunkten
- Blitzgerät eingebaut ja, Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Blitz aufklappbar
- Blitzreichweite k. A.
- Selbstauslöser 2 s oder 10 s (wahlweise)
- Fernsteuerung vom Rechner ja, nur bestimmte Funktionen (Unterstützung der EasyShare-Funktionen)
- Menüsprachen wählbar Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Chinesisch
- Videoaufzeichnung MPEG-4 1280 x 720 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde), 640 x 480 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde), 320 x 240 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde)
- Abmessungen B x H x T 118 mm x 83 mm x 78 mm
- Gewicht 435 g (betriebsbereit)
Bedienung etc.
Die Kamera ist ein sehr gutes Bridge-Gerät. Also ein Gerät zwischen einer normalen Digitalkamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera. Dank des fest installierten starken Objektivs ist sogar ein 15fach optischer Zoom möglich. Die Kamera liegt trotz ihrer Größe sehr gut in der Hand. Im Lieferumfang befindet sich ein Akku, welcher mit dem beiligenden USB-Ladekabel geladen werden kann. Der Ladevorgang benötigt allerdings seine Zeit. Hier wäre dringend ein “richtiges” Ladegerät nötig gewesen. Der integrierte Blitz ist sehr hell und dank der Anordnung oberhalb des Objektivs werden die Bilder auch besser beleuchtet als bei einer kleinen Digitalkamera. Die Z1015 IS besitzt einen Sucher um auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Fotos knipsen zu könenn und ein großes 3 Zoll Display. Wie es sich für eine Bridge-Kamera gehört kann der Fotograf auch Dinge wie die Blende, Belichtungszeit und Schärfe etc. manuell einstellen. Sogar trendige neue HDR-Fotos sind mit der z1015 IS möglich (Anleitung für HDR Fotos). Ein weiterer Vorteil der sog. Bridge-Kameras ist der, dass mit diesen Kameras auch Filme aufgenommen werden. Im Falle der Z1015 IS ist dies in HD mit 720p möglich.
Orig. Werbeclip von Kodak:
Beispielbilder
Weitere Beispielbilder könnt ihr in den aktuellen Reviews zum
betrachten. Nachdem ich die Kamera noch eine Weile testen darf werden in kommenden Reviews auch Fotos geschossen mit der Kodak Z1015 IS zu sehen sein. Für die Interessierten füge ich dazu ganz unten an das jeweilige Review immer den Hinweis ein mit welcher Kamera die Bilder geschossen wurden.
Mein Fazit
Die Kamera macht für meine Ansprüche als Durchschnittsfotografen sehr gute Fotos. Profis werden vermutlich zu einer digitalen Spiegelreflex greifen, da dort einfach durch auswechselbare Objektive und noch mehr Einstellungen viel mehr Optionen bestehen. Die Fotos in meinen Berichten wurden in letzter Zeit mit der Kodak Z1015 IS geschossen und sind auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut geworden. Die Bilder sind lediglich ein klitzeklein wenig unscharf am Rand oder beim reinzoomen ins Foto. Für den Preis von knapp 200,- EUR ist die Kamera aber dennoch durchaus zu empfehlen.






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Zuerst mal Glückwunsch zum Jubiläum!
Und eine Frage zur Kamera, kann die Kodak auch Serienbilder und wenn ja wieviele (und in welcher Zeit)?
Danke für den Glühstrumpf – äh Glückwunsch
Zu deiner Frage: Die Kamera nimmt Serienbilder auf.
1
Du drückst den Auslöser und es werden 3 Bilder am Stück geschossen und gespeichert (kann dir leider nicht sagen wie lang das dauert – aber ist kein Profi-Gerät also 1-2 Sekunden?)
2
Du drückst den Auslöser und es werden bis zu 30 Bilder am Stück geschossen – aber nur die letzten 3 gespeichert (für ein Bild wo man sich nicht sicher ist, wann das gewünschte passiert).
Klingt ganz gut das Teil, was mich immer etwas abschreckt, sind die Akkus, ich habe lieber normale AAs drin. Lässt sich der Autofokus bei der Videoaufnahme deaktivieren?
Normale AAs haben halt den Vorteil, dass man Sie immer und beinahe überall nachkaufen kann, sollten Sie mal nicht ausreichen oder nicht geladen sein o.ä. Dafür halten die “festverpackten” Akkus meistens länger.
Die Autofokus-Frage: Du kannst in den Einstellungen einen Einmal-Fokus oder einen Multi-Autofokus einstellen. Also wählbar.
Okay danke, ich nutze in meiner Fujifilm FinePix S2000HD 4 mal AA von Eneloop, die halten auch recht lange und entladen sich so gut wie nicht, darauf würde ich ungern verzichten wollen.