Fazit: Nokia Booklet 3G im Dauereinsatz
Die letzten zwei Monate hatte ich das Nokia Booklet 3G im Dauereinsatz und möchte heute zu einem Fazit des Geräts kommen. Meine Meinung zum Netbook hat sich nicht stark geändert, es ist für mich einfach ein Luxus-Netbook, welches ein bisschen zu teuer für seine derzeitige Ausstattung ist, doch dazu mehr im Bericht. Bei Amazon ist der Preis übrigens nicht gefallen in diesem Zeitraum sondern gestiegen, im Moment liegt das Nokia Booklet 3G bei stolzen 775 Euro, dafür bekommt man heute schon ein ordentliches Notebook! Wer sich also für den Kauf entscheiden sollte, wird wohl eher den Weg über O2 und einen passenden Vertrag gehen, dafür wurde das Gerät aber schließlich auch konzipiert. Vor diesem Bericht solltet ihr vielleicht erst meinen “Ersten Eindruck des Booklet” durchlesen, alles Weitere gibt es nach dem Break.
Nokia Booklet 3G: Design & Verarbeitung
Ganz klarer Pluspunkt des Booklet ist das Design, wo ich es auch benutzt habe hat es die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, vor allem war man darüber verwundert ein Nokia Logo auf dem Gehäuse zu sehen. Auch die Verarbeitung ist sehr gut, erinnert mich jedoch noch stark an die MacBooks von Apple und macht sich auch ein wenig beim Gewicht bemerkbar, mit 1250 g ist das Netbook kein Leichtgewicht.
Nokia Booklet 3G: Windows 7 Starter
an die Starter-Edition habe ich mich sehr schnell gewöhnt und würde auch allgemein nichts dagegen haben diese auf Netbooks zu nutzen (auch wenn es von der Performance keinen Unterschied macht!), doch beim Nokia Booklet 3G ist das sehr ärgerlich, denn das Gerät kostet weit über 700 Euro und da kann man schon etwas mehr erwarten.
Nokia Booklet 3G: Mobiles Arbeiten & Surfen
Tastatur und Display haben mir sehr gut gefallen, das Display und dessen Auflösung ist für mich das beste Feature beim Gerät, doch für akzeptables Arbeiten (und Surfen) hat Nokia sich selbst einen Stein in den Weg gelegt: zu wenig RAM! Ein Gigabyte ist einfach zu wenig und die Tatsache, dass man den Speicher nicht erweitern kann ist bei mir schon fast ein KO-Kriterium.
Nokia Booklet 3G: Akkulaufzeit
Neben dem Display und Design das nächste Highlight des Booklet 3G, wenn man die Displaybeleuchtung nicht voll aufdreht und auch sonst ein paar Tipps beachtet kommt man eine ganze Weile damit aus. Natürlich kann ich hier kein Stundenzahl nennen, denn diese wird bei jedem anders sein, doch einen Tag in der Universität hat das Gerät bei mir fast immer durchgehalten. Ein Pluspunkt war für mich hier auch das Ladekabel, welches sich angenehm zusammenrollen lässt, so was ist bei einem mobilen Gerät, welches man meistens unterwegs dabei hat ein klarer Vorteil.
Nokia Booklet 3G: Fazit
Ein Fazit fällt mir sehr schwer, denn die Schwächen und Stärken halten sich bei mir die Waage, doch was mir persönlich nicht gefallen würde wäre der Preis den das Booklet 3G kostet, in Kombination mit dem Design wird es wohl eher ein Luxus-Netbook bleiben, der “normale” Kunde, der die meiste Leistung für sein Geld haben möchte wird zu anderen Netbooks greifen. In der nächsten Generation (falls es denn eine gibt) muss Nokia definitiv am Preis arbeiten, falls man jedoch in der Luxus-Liga bleiben möchte muss man mehr Features und eine bessere Hardware bieten, Design und Verpackung passen hier jedoch perfekt rein. Mehr Informationen zum Nokia Booklet gibt es auf der Nokia Homepage.
Das Booklet 3G ist ein Lifestyle-Produkt und ich vermute bei diesem Preis werden sich viele Personen aus der Zielgruppe überlegen, ob sich nicht 100-200 Euro mehr investieren und sich ein MacBook kaufen. Allgemein würde ich mir wünschen, dass es bei einem Versuch von Nokia bleibt und die Finnen die nötige Energie lieber wieder in die Smartphone-Produktion stecken, die Konkurrenz an erfahrenen Anbietern ist in diesem Sektor einfach zu groß.
Hinweis: Der Dank für das Nokia Booklet 3G geht an Flexibles Büro und O2 Online, die mir nicht nur das Gerät zur Verfügung gestellt haben, sondern passend dazu auch eine Flatrate spendiert haben, mit der ich unterwegs einfach über das Handynetz surfen konnte.
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Also das Ding sieht ja echt hammer aus. Aber Windows 7 Starter ?! Bei so nem Preis.
Bei günstigen Netbooks würde ich das ja verstehen, aber bei einem Gerät für über 700 Euro sollte man schon Home Premium vorinstallieren!