Im Test: DAGi Stylus für den kapazitiven Touchscreen

DAGi_stylus_headerFür den einen ist es ein extrem wichtiges Kaufargument für die andren eher unwichtig. Die Rede ist vom Unterschied des kapazitiven zum resistiven Display. Resistive Displays reagieren auf das aufeinandertreffen zweier elektrisch leitfähiger Schichten und des daraus resultierenden Widerstandes aus dem dann der Schnittpunkt berechnet wird. Somit können diese Displays mit beinahe allem bedient werden, da sie nur auf Druck reagieren. Für resistive Displays sind also Stylus, Finger oder gar Fingernägel etc. kein Problem. Ein Hauptnachteil des kapazitiven Display ist der, dass es ursprünglich keine oder nur sehr teure Stylus dafür auf dem Markt gab, da diese Display-Art alleine auf Berührungen mit einem elektrisch leitfähigen Gegenstand reagiert. Im Falle des Fingers leitet dieser dann durch den Wassergehalt des Fingers. Die Firma DAGi hat nun mehrere Styli für eben solche Displays im Sortiment und uns zwei dieser Styli für Tests überlassen.

Packungsinhalt:

08122009164

08122009165

Video zur Funktionalität:

Test:

Getestet habe ich die beiden Styli auf dem Samsung OmniaHD und einem Apple iPodTouch. Auf beiden Geräten funktionierten die Styli während der Bedienung tadellos. Es ist überhaupt kein Problem damit durch das Menü etc. zu hangeln. Eingaben werden dort sofort übernommen. Beim größeren Stylus ist auf der durchsichtigen Glasplatte wie hier sehr schön zu sehen ist ein Punkt aufgezeichnet, der ziemlich genau den Punkt aufzeigt, an dem der Touch Stylus “trifft”. Startet man auf dem jeweiligen Gerät ein Zeichenprogramm muss man allerdings ganz klar sagen, dass die Displays der aktuellen Geräte einfach nicht dafür gemacht sind. Skizzen sind wie hier oder wie auf dem Bild unten zu sehen ist kein Problem, aber für eine wirklich genaue Zeichnung ist das jeweilige Display einfach nicht konzipiert.

DAGi_stylus_header

Die Styli sind mittlerweile in sehr vielen großen wie kleinen Ausführungen zu erwerben:

Dagi Stylus-All

Fazit:

Die DAGi Styli erledigen Ihre Arbeit sehr zuverlässig. Die meisten neuen Geräte und deren Software werden allerdings auf Fingerbedienung ausgelegt und somit sind Styli meiner Meinung nach für kaum ein neues Gerät noch wirklich nötig. Ein nettes Spielzeug für den Gadget-Freak oder aber für den normalen Benutzer im Winter, wenn die Finger im warmen Handschuh bleiben sollen ist ein solcher Stylus evtl. doch eine Überlegung wert? Man könnte auch noch auf die etwas teureren Handschuhe von The North Face ausweichen :)

Herstellerlink:


GravatarGeschrieben von: Mike. Gründer, Webmaster und regelmäßiger Autor von Smartphonearea.de. Mobile-Gadget Enthusiast und seit vielen Jahren allem technischen hoffnungslos verfallen :-)

3 Antworten zu “Im Test: DAGi Stylus für den kapazitiven Touchscreen”

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Mike, Oliver erwähnt. Oliver sagte: RT @s60mike: Im Test: DAGi Stylus für den kapazitiven Touchscreen http://bit.ly/6l1ZRn via @smartphonearea [...]

  2. Oliver sagt:

    Oder die schicken Handschuhe von The North Face ;-)

    http://smartphonearea.de/2009/10/the-noth-face-handschuhe-fur-kapazitive-touchscreens/

    Nein, aber mal im Ernst, ich nutze eig. nur das N900 ab und zu mit Stift. Trotzdem eine nette Sache für Leute, die auch in Zukunft (wenn es größtenteils kapazitive Screens geben wird) noch einen Stift nutzen möchte.

  3. Coole Sache. Aber irgendwie sieht die Spitze komisch aus. Ist durchaus ne Überlegung wert.

  4. Mike sagt:

    @Oli: Mir ist der Name von den Dingern nicht mehr eingefallen – im Testbericht direkt eingefügt :)

    @CAB: Also im Ende ist die “flache Spitze” des Stylus beinahe wie der Finger selbst. Also alles in allem ein gutes Konzept, sofern benötigt?

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